DEKARBONISIERUNG

Dekarbonisierung von Gebäuden und Produktionsbetrieben

Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern ist keine Frage einer einzelnen Anlage. Besonders bei Bestandsgebäuden und Produktionsbetrieben müssen Energiebedarf, Versorgungssysteme, Temperaturen und betriebliche Anforderungen gemeinsam betrachtet werden.

STENOVA entwickelt technische Konzepte für die Dekarbonisierung von Gebäuden und Produktionsbetrieben. Ausgangspunkt ist der bestehende Energieverbrauch. Darauf aufbauend werden mögliche Versorgungslösungen untersucht und in einen technisch nachvollziehbaren Transformationsweg übersetzt.

DEKARBONISIERUNGSPROJEKT BESPRECHEN

ZIELBILD

Von fossiler Energie zu einem technischen Zielbild

Wer Gas oder andere fossile Energieträger reduzieren möchte, steht häufig vor mehreren Fragen gleichzeitig:

STENOVA strukturiert diese Fragen und entwickelt daraus ein technisches Zielbild für die zukünftige Energieversorgung.

So entsteht kein isolierter Anlagentausch, sondern ein planbarer Weg vom bestehenden System zur zukünftigen Versorgung.

01

Welche Energie wird heute tatsächlich benötigt?

02

Welche Anlagen können weiter genutzt werden?

03

Wo lässt sich der Energiebedarf zuerst reduzieren?

04

Welche erneuerbaren Energiequellen sind technisch geeignet?

05

Welche Temperaturen müssen bereitgestellt werden?

06

Kann vorhandene Abwärme genutzt werden?

07

Welche Maßnahmen sollten zuerst umgesetzt werden?

TRANSFORMATION

Vom bestehenden System zur zukünftigen Energieversorgung

01 IST-ZUSTAND VERSTEHEN

Dekarbonisierung beginnt mit dem Ist-Zustand

Bevor eine neue Energieversorgung geplant wird, muss die bestehende Situation verstanden werden.

Je nach Projekt werden vorhandene Anlagen, Energieversorgung, Verbrauchsdaten und technische Rahmenbedingungen betrachtet. Bei Industrieunternehmen kommen die Anforderungen des Produktionsbetriebs hinzu.

Diese Analyse zeigt, welche fossilen Energieverbräuche bestehen und welche technischen Abhängigkeiten berücksichtigt werden müssen.

Ist der technische Bestand noch nicht ausreichend dokumentiert, kann eine umfassendere Bestandsanalyse vorgelagert werden.

02 BEDARF REDUZIEREN

Energiebedarf vor der Umstellung optimieren

Eine zukünftige Energieversorgung sollte nicht auf einem unnötig hohen Energiebedarf dimensioniert werden.

Deshalb kann es sinnvoll sein, bestehende Systeme zunächst energetisch zu optimieren. Betriebsweise, Regelung, Systemtemperaturen, Wärmerückgewinnung und vorhandene Abwärme können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Dadurch kann sich verändern, welche Leistung eine zukünftige Versorgung bereitstellen muss.

03 VERSORGUNG NEU DENKEN

Fossile Energieträger technisch ersetzen

Nach der Analyse stellt sich die zentrale Frage: Welche Energieversorgung kann die bestehenden Anforderungen zukünftig erfüllen?

Abhängig vom Gebäude und der Aufgabenstellung können unterschiedliche Technologien betrachtet werden. Dazu zählen beispielsweise Wärmepumpen, Photovoltaik, Solarthermie und Nutzung vorhandener Abwärme.

Entscheidend ist nicht, möglichst viele Technologien zu kombinieren. Entscheidend ist, welche Lösung technisch zum Gebäude oder Produktionsbetrieb passt.

STENOVA betrachtet deshalb das Versorgungssystem als Ganzes.

TECHNOLOGIEN

Technologien im Gesamtsystem richtig einordnen

01 WÄRMEPUMPEN

02 PHOTOVOLTAIK

03 SOLARTHERMIE

04 ABWÄRME

WÄRMEPUMPEN

Wärmepumpen im Bestand richtig einordnen

Wärmepumpen können bei der Dekarbonisierung eine wichtige Rolle spielen. Ihre technische Eignung hängt jedoch stark von den Anforderungen des bestehenden Systems ab.

Besonders relevant sind die benötigten Temperaturen und Leistungen.

Deshalb sollte vor einer Umstellung geprüft werden, ob Systemtemperaturen reduziert werden können und welche Anpassungen dafür notwendig wären.

Die Wärmepumpe wird damit nicht als isolierte Technologie betrachtet, sondern als Teil eines technischen Gesamtsystems.

ABWÄRME

Abwärme als Energiequelle nutzen

In Industrie- und Gewerbebetrieben kann Energie bereits vorhanden sein, die bislang nicht oder nur teilweise genutzt wird.

STENOVA berücksichtigt deshalb auch mögliche Abwärmepotenziale.

Entscheidend ist, welche Energiemenge verfügbar ist, auf welchem Temperaturniveau sie anfällt und wo sie technisch sinnvoll eingesetzt werden kann.

Abwärme kann dadurch Bestandteil eines zukünftigen Versorgungskonzepts werden und den Bedarf an zusätzlicher Energie reduzieren.

INDUSTRIE

Dekarbonisierung in der Industrie

Bei Produktionsbetrieben reicht es nicht, ausschließlich die Gebäudetechnik zu betrachten.

Prozesswärme, Produktionsbedingungen, Energiebedarf und Versorgungssicherheit können entscheidende Rahmenbedingungen sein. Eine neue Energieversorgung muss deshalb mit den Anforderungen des Betriebs vereinbar sein.

STENOVA entwickelt technische Varianten mit Blick auf diese Zusammenhänge.

Das Ziel ist ein realistischer Transformationsweg, der fossile Energie reduziert, ohne betriebliche Anforderungen aus der Planung auszublenden.

01 PROZESSWÄRME

02 PRODUKTIONSBEDINGUNGEN

03 ENERGIEBEDARF

04 VERSORGUNGSSICHERHEIT

ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGE

Technische Varianten nachvollziehbar vergleichen

Für die Dekarbonisierung gibt es selten nur einen technisch möglichen Weg.

Unterschiedliche Versorgungssysteme können sich bei Investition, Betriebskosten, Energieverbrauch, CO₂-Einsparung, technischer Machbarkeit und Lebensdauer unterscheiden.

STENOVA stellt relevante Varianten gegenüber und bereitet ihre Auswirkungen nachvollziehbar auf.

So kann der Auftraggeber entscheiden, welche Lösung technisch und wirtschaftlich zum Projekt passt.

01 INVESTITION

02 BETRIEBSKOSTEN

03 ENERGIEVERBRAUCH

04 CO₂-EINSPARUNG

05 TECHNISCHE MACHBARKEIT

06 LEBENSDAUER

FAHRPLAN

Schrittweise statt alles auf einmal

Die vollständige Umstellung eines bestehenden Gebäudes oder Betriebs muss nicht zwingend in einem einzigen Schritt erfolgen.

STENOVA kann Maßnahmen priorisieren und daraus einen schrittweisen Dekarbonisierungs- und Energiefahrplan entwickeln.

01

Welche Maßnahmen zuerst sinnvoll sind

02

Welche technischen Abhängigkeiten bestehen

03

Welche späteren Schritte vorbereitet werden sollten

Das reduziert das Risiko, heute in eine technische Lösung zu investieren, die spätere Maßnahmen erschwert.

VORGEHEN

So läuft die Dekarbonisierungsplanung ab

01

IST-ZUSTAND ERFASSEN

Bestehende Energieversorgung, Anlagen, Verbrauchsdaten und technische Rahmenbedingungen werden betrachtet.

02

ENERGIEBEDARF EINORDNEN

STENOVA analysiert, welche Energiemengen und Temperaturniveaus benötigt werden und wo Optimierungspotenziale bestehen.

03

ZIELBILD ENTWICKELN

Auf Basis der Anforderungen wird definiert, wie die zukünftige Energieversorgung grundsätzlich aufgebaut werden könnte.

04

TECHNISCHE VARIANTEN ENTWICKELN

Mögliche Versorgungssysteme und Energiequellen werden untersucht und miteinander kombiniert, wenn dies technisch sinnvoll ist.

05

VARIANTEN BEWERTEN

Die relevanten Unterschiede werden technisch und wirtschaftlich gegenübergestellt.

06

MASSNAHMEN PRIORISIEREN

Aus der gewählten Richtung entsteht ein nachvollziehbarer Maßnahmen- und Energiefahrplan.

07

TECHNISCHE UMSETZUNG PLANEN

Die ausgewählten Maßnahmen können anschließend in die erforderlichen Planungsphasen überführt werden.

DEKARBONISIERUNGSMASSNAHMEN TECHNISCH WEITERPLANEN

UMSETZUNG

Von der Strategie zur Umsetzung

Ein Dekarbonisierungskonzept schafft die Richtung. Für die tatsächliche Veränderung der Gebäudetechnik müssen daraus konkrete technische Maßnahmen entstehen.

STENOVA kann die ausgewählte Lösung weiterplanen und abhängig vom Auftrag auch die folgenden Schritte Richtung Ausschreibung, Vergabe und Umsetzung begleiten.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Dekarbonisierung

Dekarbonisierung bedeutet, fossile CO₂-Emissionen der Energieversorgung zu reduzieren. Dafür werden zunächst Energiebedarf und bestehende Systeme betrachtet. Anschließend können technische Maßnahmen entwickelt werden, um fossile Energieträger zu reduzieren oder durch andere Versorgungslösungen zu ersetzen.

Nicht zwingend. Bei bestehenden Gebäuden kann ein schrittweiser Transformationsweg sinnvoll sein. Welche Maßnahmen technisch möglich sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden sollten, hängt vom bestehenden System, Energiebedarf und den Projektzielen ab.

Je nach Projekt können beispielsweise Wärmepumpen, Photovoltaik, Solarthermie und vorhandene Abwärme betrachtet werden. Welche Technologie geeignet ist, lässt sich jedoch nicht pauschal bestimmen. Entscheidend sind die technischen Anforderungen des jeweiligen Gebäudes oder Betriebs.

Ja. Bei Industrieunternehmen müssen neben der Gebäudetechnik insbesondere Prozesswärme, Energiebedarf, Temperaturniveaus, Versorgungssicherheit und betriebliche Anforderungen berücksichtigt werden. Daraus können technische Varianten und ein schrittweiser Transformationsweg entwickelt werden.

Ein Dekarbonisierungsfahrplan ordnet technische Maßnahmen in eine sinnvolle Reihenfolge. Er zeigt, welche Schritte zuerst umgesetzt werden sollten und welche späteren Maßnahmen davon abhängen. Dadurch kann die Transformation eines bestehenden Gebäudes oder Betriebs strukturiert geplant werden.

IHR PROJEKT

Den Weg aus fossiler Energie technisch planen

Dekarbonisierung beginnt nicht mit der Entscheidung für eine bestimmte Technologie. Sie beginnt mit dem Verständnis des bestehenden Systems und der Frage, welche Energie zukünftig tatsächlich benötigt wird.

STENOVA entwickelt daraus technische Varianten und einen nachvollziehbaren Weg zur zukünftigen Energieversorgung.

Telefon: 0677 63537129
E-Mail: office@stenova.at