BIM & DIGITALE PLANUNG

BIM-basierte TGA-Planung

Gebäudetechnik muss mit Architektur und weiteren Fachbereichen präzise abgestimmt werden. Je komplexer das Projekt, desto wichtiger ist eine gemeinsame und nachvollziehbare Planungsgrundlage.

STENOVA nutzt BIM für die TGA-Planung, um technische Systeme digital zu koordinieren, Schnittstellen früher sichtbar zu machen und Planungsinformationen strukturiert zusammenzuführen.

Dabei ist BIM kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass die digitale Planung einen konkreten Nutzen für das Projekt schafft.

BIM-BASIERTE TGA-PLANUNG BESPRECHEN

KOORDINATION

Gebäudetechnik digital koordinieren

Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und weitere technische Systeme benötigen Platz und müssen miteinander funktionieren.

Gleichzeitig entstehen Schnittstellen zu Architektur und anderen Fachplanern.

Werden diese Abhängigkeiten erst spät erkannt, können zusätzliche Abstimmungen und Änderungen notwendig werden.

BIM schafft eine gemeinsame digitale Grundlage, auf der technische Systeme koordiniert und räumliche Zusammenhänge früher betrachtet werden können.

01

HEIZUNG

02

LÜFTUNG

03

KLIMA

04

SANITÄR

05

ARCHITEKTUR

06

WEITERE FACHPLANUNG

SCHNITTSTELLEN

Schnittstellen erkennen, bevor sie zum Problem werden

01 SCHNITTSTELLEN

Schnittstellen frühzeitig sichtbar machen

Eine der zentralen Aufgaben der digitalen Planung ist die Koordination unterschiedlicher Fachbereiche.

STENOVA nutzt BIM, um technische Systeme im Zusammenhang mit dem Gesamtprojekt zu betrachten.

Dadurch können Schnittstellen bereits während der Planung sichtbar werden.

Das erleichtert die Abstimmung zwischen TGA, Architektur und weiteren Projektbeteiligten und schafft eine bessere Grundlage für die weitere Planung.

02 KONFLIKTE

Konflikte erkennen, bevor sie auf der Baustelle entstehen

Planungsänderungen sind in frühen Projektphasen in der Regel einfacher zu lösen als während der Ausführung.

Digitale Modelle können dabei helfen, räumliche Konflikte und Abstimmungsbedarf frühzeitig zu erkennen.

Technische Systeme lassen sich dadurch bereits während der Planung genauer aufeinander abstimmen.

Der Nutzen liegt nicht im Modell selbst. Er liegt darin, Probleme zu erkennen, bevor sie die weitere Planung oder Umsetzung erschweren.

FACHPLANUNG

BIM als Teil der TGA-Planung

Ein digitales Gebäudemodell ersetzt keine technische Fachplanung.

Anlagen müssen weiterhin konzipiert, dimensioniert und auf die Anforderungen des Projekts abgestimmt werden.

BIM ergänzt diesen Prozess um eine gemeinsame digitale Planungsgrundlage.

STENOVA verbindet deshalb BIM mit der klassischen TGA-Planung.

TGA-PLANUNG FÜR NEUBAU UND SANIERUNG

So bleiben technische Fachplanung und digitale Koordination miteinander verbunden.

DIGITALE KOORDINATION
ERSETZT KEINE FACHPLANUNG.
SIE VERBINDET SIE.
VARIANTEN

Technische Varianten digital betrachten

Bei Gebäudetechnik gibt es häufig mehrere technisch mögliche Lösungen.

Digitale Planung kann dabei unterstützen, Varianten bereits während der Planungsphase im Zusammenhang mit dem Gebäude zu betrachten.

Das ist besonders relevant, wenn unterschiedliche technische Systeme Auswirkungen auf Platzbedarf, Leitungsführung oder andere Fachbereiche haben.

Die fachliche Bewertung einer Variante bleibt dabei entscheidend. BIM schafft die Grundlage, um ihre räumlichen und planerischen Auswirkungen besser sichtbar zu machen.

01 PLATZBEDARF

02 LEITUNGSFÜHRUNG

03 SCHNITTSTELLEN

04 RÄUMLICHE AUSWIRKUNGEN

PROJEKTART

BIM für Neubau und Bestand

Auf dieser Grundlage kann die weitere digitale Planung aufgebaut werden.

01 NEUBAU

BIM bei Neubauprojekten

Bei Neubauten kann die digitale Planung früh in den Planungsprozess integriert werden.

Technische Systeme lassen sich gemeinsam mit Architektur und weiteren Fachbereichen entwickeln und koordinieren.

Dadurch entsteht eine Planungsgrundlage, die mit zunehmender Projekttiefe weiter konkretisiert werden kann.

Besonders bei Gebäuden mit komplexer technischer Ausstattung kann diese frühzeitige Koordination relevant sein.

02 BESTAND

BIM bei Sanierungen und Bestandsgebäuden

Auch bei Bestandsobjekten kann BIM Teil der technischen Planung sein.

Die Möglichkeiten hängen jedoch davon ab, welche Informationen über das bestehende Gebäude und seine technischen Systeme verfügbar sind.

Vorhandene Unterlagen und technische Bestandsinformationen bilden deshalb eine wichtige Grundlage.

Ist der Bestand noch nicht ausreichend bekannt, sollte zunächst geklärt werden, welche Anlagen vorhanden sind und welche technischen Rahmenbedingungen bestehen.

ENERGIEPLANUNG

BIM mit Energieplanung verbinden

Technische Entscheidungen zur Energieversorgung wirken sich häufig auch auf die Gebäudetechnik und deren räumliche Anforderungen aus.

Neue Anlagen, veränderte Systemtemperaturen oder zusätzliche Versorgungssysteme müssen in die Gesamtplanung integriert werden.

BIM kann dabei unterstützen, diese technischen Veränderungen mit den übrigen Gewerken zu koordinieren.

Die energetische Bewertung selbst erfolgt innerhalb der entsprechenden Fachplanung.

UMSETZUNG

Von der digitalen Planung zur Ausführung

Die koordinierte Planung muss anschließend in eine umsetzbare technische Lösung überführt werden.

Deshalb begleitet STENOVA Projekte ganzheitlich – von der Ausschreibung und Vergabe über die Ausführungsplanung und Bauüberwachung bis zur örtlichen Bauaufsicht und Kostenkontrolle.

Damit bleibt die Verbindung zwischen digitaler Planung und späterer Umsetzung erhalten.

VORGEHEN

So läuft die BIM-basierte TGA-Planung ab

01

ANFORDERUNGEN KLÄREN

Zu Beginn werden Projekt, Planungsstand, technische Anforderungen und vorhandene Grundlagen eingeordnet.

02

TECHNISCHE SYSTEME PLANEN

Die Gebäudetechnik wird entsprechend der jeweiligen Projektphase entwickelt und dimensioniert.

03

DIGITALE PLANUNGSGRUNDLAGE AUFBAUEN

Die relevanten technischen Informationen werden in die digitale Planung eingebunden.

04

FACHBEREICHE KOORDINIEREN

Technische Systeme werden mit Architektur und weiteren beteiligten Fachbereichen abgestimmt.

05

SCHNITTSTELLEN PRÜFEN

Räumliche Zusammenhänge und mögliche Konflikte werden betrachtet und bei Bedarf in der weiteren Planung berücksichtigt.

06

PLANUNG KONKRETISIEREN

Die koordinierte technische Lösung wird entsprechend der beauftragten Projektphase weiter ausgearbeitet.

07

IN DIE UMSETZUNG ÜBERFÜHREN

Die Planung kann anschließend als Grundlage für weitere Projektphasen dienen.

PRAXISBEZUG

Digitale Planung mit Blick auf die Realität

Eine technisch saubere digitale Planung muss später auch umsetzbar sein.

STENOVA verbindet BIM deshalb mit Erfahrung aus technischer Planung und praktischer Ausführung.

So werden digitale Modelle nicht isoliert betrachtet. Entscheidend bleibt die technische Lösung dahinter und ihre Integration in das Gesamtprojekt.

NICHT DAS MODELL IST DAS ZIEL.
SONDERN EINE UMSETZBARE TECHNISCHE LÖSUNG.
ERFAHRUNG AUS PLANUNG UND UMSETZUNG ANSEHEN
HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zu BIM in der TGA-Planung

BIM schafft eine gemeinsame digitale Planungsgrundlage. Technische Systeme können dadurch besser mit Architektur und weiteren Fachbereichen koordiniert werden. Schnittstellen und räumliche Konflikte lassen sich bereits während der Planung betrachten.

Nein. BIM ist eine digitale Planungsmethode. Die technische Fachplanung bleibt erforderlich. Anlagen müssen weiterhin konzipiert, dimensioniert und auf die Anforderungen des Gebäudes abgestimmt werden.

Grundsätzlich kann BIM auch bei Bestandsprojekten eingesetzt werden. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt jedoch von den vorhandenen Unterlagen, Bestandsinformationen und der konkreten Aufgabenstellung ab.

Nicht jedes Projekt benötigt denselben Umfang digitaler Planung. Entscheidend sind Projektgröße, Komplexität, vorhandene Grundlagen und Anforderungen der Beteiligten. BIM sollte dort eingesetzt werden, wo die Methode einen konkreten Nutzen für Planung und Koordination schafft.

Technische Gebäudeausrüstung besitzt zahlreiche Schnittstellen zu Architektur und anderen Fachbereichen. BIM schafft eine digitale Grundlage, um diese Zusammenhänge frühzeitig zu koordinieren und die geplanten technischen Systeme im Gesamtprojekt zu betrachten.

IHR PROJEKT

Gebäudetechnik digital und koordiniert planen

BIM schafft dann einen Mehrwert, wenn digitale Planung zu besseren technischen Entscheidungen und klareren Schnittstellen führt.

STENOVA verbindet BIM mit TGA-Planung und Erfahrung aus der praktischen Umsetzung. So bleibt der Fokus auf einer technischen Lösung, die nicht nur digital dargestellt, sondern auch für die weiteren Projektphasen nutzbar ist.

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