UMSETZUNG & BAUÜBERWACHUNG

Umsetzung und Bauüberwachung

Eine technisch gute Planung muss auch in der Ausführung funktionieren. Zwischen Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe und Baustelle entstehen Schnittstellen, an denen technische Entscheidungen konkret umgesetzt werden müssen.

STENOVA begleitet Projekte deshalb abhängig vom Auftrag über die Planung hinaus. Dazu gehören Leistungen rund um Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, örtliche Bauaufsicht und Kostenkontrolle.

UMSETZUNGSPROJEKT BESPRECHEN

ÜBERGANG

Von der Planung in die Umsetzung

Mit der abgeschlossenen Planung beginnt die nächste entscheidende Phase.

Technische Leistungen müssen eindeutig beschrieben, Angebote geprüft und die geplanten Systeme in die tatsächliche Ausführung überführt werden.

STENOVA verbindet diese Schritte mit der zuvor entwickelten technischen Planung. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Lösung vorgesehen wurde und welche Anforderungen bei der Umsetzung berücksichtigt werden müssen.

TGA-PLANUNG FÜR NEUBAU UND SANIERUNG

AUSFÜHRUNGSPLANUNG

Ausführungsplanung als Grundlage der Umsetzung

In der Ausführungsplanung wird die gewählte technische Lösung so weit konkretisiert, wie es die jeweilige Projektphase und Beauftragung erfordern.

Technische Systeme werden detailliert, relevante Berechnungen und Dimensionierungen vertieft und Schnittstellen mit Architektur sowie weiteren Fachbereichen abgestimmt.

Dabei zählt nicht nur die planerische Lösung. Sie muss auch unter den tatsächlichen Bedingungen des Projekts umsetzbar sein.

Die Ausführungsplanung bildet damit die Verbindung zwischen technischer Konzeption und späterer Realisierung.

VON DER TECHNISCHEN KONZEPTION
ZUR UMSETZBAREN LÖSUNG.

VERGABE

Technische Leistungen klar ausschreiben und vergleichen

01 AUSSCHREIBUNG

TGA-Ausschreibung vorbereiten

Damit technische Leistungen vergeben werden können, müssen sie nachvollziehbar beschrieben werden.

STENOVA unterstützt bei der Vorbereitung von Ausschreibungsunterlagen für die geplante Gebäudetechnik.

Die zuvor entwickelte technische Lösung wird dafür in einen Leistungsumfang überführt, der als Grundlage für den Vergabeprozess dienen kann.

Klare technische Vorgaben erleichtern die Vergleichbarkeit eingehender Angebote und reduzieren Unklarheiten über den vorgesehenen Leistungsumfang.

02 ANGEBOTSPRÜFUNG

Angebote technisch vergleichen

Der Angebotspreis allein zeigt nicht, ob unterschiedliche Angebote technisch tatsächlich dasselbe enthalten.

Abweichende Komponenten, Leistungsumfänge oder technische Ansätze können einen direkten Vergleich erschweren.

STENOVA kann eingehende Angebote deshalb prüfen und nach technischer Gleichwertigkeit gegenüberstellen.

So erhält der Auftraggeber eine bessere Grundlage für seine Vergabeentscheidung und kann Unterschiede zwischen den angebotenen Leistungen nachvollziehen.

03 VERGABE

Vergabe technisch begleiten

Nach der Angebotsprüfung folgt die Entscheidung, welche Leistungen vergeben werden.

STENOVA kann bei der Vergabe mitwirken und technische Fragestellungen während dieses Prozesses begleiten.

Der Vorteil liegt in der Verbindung zur vorherigen Planung: Anforderungen und technische Hintergründe müssen nicht erst neu erschlossen werden.

Planung und Vergabe bleiben dadurch fachlich miteinander verbunden.

BAUPHASE

Technische Planung auf der Baustelle begleiten

Mit Beginn der Bauausführung verändert sich die Aufgabe.

Nun treffen Planung, ausführende Unternehmen, andere Gewerke und die tatsächlichen Bedingungen auf der Baustelle aufeinander.

01 BAUÜBERWACHUNG

Bauüberwachung der Gebäudetechnik

STENOVA übernimmt abhängig von der Beauftragung Leistungen der Bauüberwachung.

Dabei steht die technische Begleitung der vorgesehenen Gebäudetechnik im Mittelpunkt.

02 ÖRTLICHE BAUAUFSICHT

Örtliche Bauaufsicht

Die örtliche Bauaufsicht gehört ebenfalls zum Leistungsspektrum von STENOVA.

Der konkrete Umfang richtet sich nach dem jeweiligen Projekt und der vereinbarten Beauftragung.

Gerade bei technischer Gebäudeausrüstung entstehen während der Ausführung zahlreiche Schnittstellen. Unterschiedliche Gewerke müssen räumlich und technisch miteinander funktionieren.

Eine kontinuierliche fachliche Begleitung unterstützt dabei, diese Schnittstellen während der Umsetzung im Blick zu behalten.

03 SCHNITTSTELLEN

Schnittstellen auf der Baustelle koordinieren

Gebäudetechnik wird nicht isoliert ausgeführt.

Lüftungskanäle, Rohrleitungen, technische Anlagen und weitere Installationen müssen mit Architektur und anderen Gewerken abgestimmt werden.

Viele dieser Schnittstellen werden bereits während der Planung koordiniert. Auf der Baustelle können jedoch zusätzliche Fragen oder tatsächliche Rahmenbedingungen auftreten.

STENOVA bringt hier das Wissen aus der Planung in die weitere Projektbegleitung ein.

Bei BIM-basierten Projekten kann die digitale Koordination bereits vor der Ausführung dazu beitragen, räumliche Konflikte früher sichtbar zu machen.

TECHNISCHE SCHNITTSTELLEN DIGITAL KOORDINIEREN
KOSTEN

Kosten während der Umsetzung im Blick behalten

Kostenkontrolle gehört zum angebotenen Leistungsumfang.

Gerade während Vergabe und Ausführung können technische Entscheidungen finanzielle Auswirkungen haben.

Eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Planung, ausgeschriebenem Leistungsumfang und tatsächlicher Umsetzung schafft eine bessere Grundlage, um diese Entwicklungen einzuordnen.

Der konkrete Umfang der Kostenkontrolle richtet sich nach Projekt und Beauftragung.

PLANUNG
↓
AUSSCHREIBUNG
↓
UMSETZUNG
↓
KOSTENKONTROLLE
ZUSAMMENSPIEL

Energieoptimierung und Dekarbonisierung.

Wer fossile Energie reduzieren oder vollständig ersetzen möchte, sollte zunächst wissen, wie viel Energie tatsächlich benötigt wird. Ein optimiertes technisches System kann die Anforderungen an eine zukünftige Energieversorgung verändern.

Energieoptimierung und Dekarbonisierung hängen eng zusammen, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Energieoptimierung

Bestehenden Energieeinsatz reduzieren und das technische System verbessern.

Dekarbonisierung

Darauf aufbauend einen technischen Weg zu einer Energieversorgung mit geringeren fossilen CO₂-Emissionen entwickeln.

TECHNISCHE BASIS

Ein optimierter Energiebedarf und ein abgestimmtes System schaffen die Grundlage für die Dimensionierung und Auswahl einer zukünftigen Energieversorgung.

Versorgung anschließend planen

Erst auf einer belastbaren technischen Grundlage lässt sich der Weg aus fossilen Energieträgern nachvollziehbar entwickeln.

Unterschiedliche Aufgaben

Beide Leistungen hängen eng zusammen, erfüllen aber unterschiedliche technische Aufgaben und können aufeinander aufbauen.

Ein nachvollziehbarer Weg

STENOVA verbindet Analyse, technische Varianten und weitere Planung zu einer klaren Entscheidungsgrundlage.

VORGEHEN

So läuft eine Energieoptimierung ab.

01

Ausgangssituation erfassen

Gebäude, Anlagen, Energieversorgung und vorhandene Verbrauchsdaten betrachten.

02

Energieverbrauch analysieren

Untersuchen, wo Energie eingesetzt wird und welche technischen Systeme den Verbrauch wesentlich beeinflussen.

03

Potenziale identifizieren

Betriebsoptimierung, Systemtemperaturen, Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung und Veränderungen der Energieversorgung prüfen.

04

Technische Varianten entwickeln

Aus identifizierten Potenzialen konkrete technische Möglichkeiten entwickeln.

05

Varianten bewerten

Unterschiede hinsichtlich relevanter Kriterien nachvollziehbar gegenüberstellen.

06

Maßnahmen planen

Ausgewählte Maßnahmen technisch weiterentwickeln und in die erforderlichen Planungsphasen überführen.

TECHNISCHE MASSNAHMEN WEITERPLANEN

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Energieoptimierung

Nein. Zunächst wird geprüft, welche Potenziale in den bestehenden Systemen liegen. Je nach Ausgangslage können Veränderungen an Betriebsweise, Regelung, Systemtemperaturen oder der Nutzung vorhandener Energie relevant sein. Erst die Analyse zeigt, welche Maßnahmen technisch sinnvoll sind.
STENOVA untersucht abhängig vom Projekt insbesondere Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Regelungssysteme. Zusätzlich können Energieversorgung, Wärmerückgewinnung, Abwärme und die Einbindung erneuerbarer Energien berücksichtigt werden.
Vorhandene Abwärme kann eine nutzbare Energiequelle darstellen. Entscheidend ist, auf welchem Temperaturniveau sie verfügbar ist und ob sie technisch sinnvoll für andere Prozesse oder Versorgungssysteme eingesetzt werden kann.
Ja. Gerade bei Industrieobjekten können neben der Gebäudetechnik auch Prozesswärme, Energieverbrauch, Versorgungssicherheit und vorhandene Abwärme relevant sein. Die konkreten Möglichkeiten hängen von den technischen und betrieblichen Anforderungen des jeweiligen Standorts ab.
Energieoptimierung konzentriert sich darauf, den Energieeinsatz bestehender Systeme zu verbessern und Verbrauch zu reduzieren. Dekarbonisierung betrachtet darüber hinaus, wie fossile Energieträger reduziert oder ersetzt werden können. Beide Bereiche können aufeinander aufbauen.
IHR PROJEKT

Energiepotenziale technisch bewerten.

Wer Energieverbrauch und Betriebskosten nachhaltig reduzieren möchte, braucht zuerst Klarheit über die technischen Ursachen und realistischen Möglichkeiten.

STENOVA analysiert bestehende Systeme, entwickelt Optimierungsmaßnahmen und schafft eine nachvollziehbare Grundlage für weitere Investitions- und Planungsentscheidungen.

Telefon: 0677 63537129