BESTANDSANALYSE & SANIERUNG

Bestandsanalyse & Sanierung der Gebäudetechnik

Bei bestehenden Gebäuden ist häufig klar, dass technische Anlagen modernisiert werden müssen. Schwieriger ist die Frage, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig sind, welche Systeme weiter genutzt werden können und womit begonnen werden sollte.

STENOVA analysiert die bestehende Gebäudetechnik und schafft damit eine technische Grundlage für Sanierungsentscheidungen. Aus dem Ist-Zustand werden Schwachstellen, Potenziale und sinnvolle nächste Schritte abgeleitet.

BESTANDSANALYSE BESPRECHEN

IST-ZUSTAND

Erst verstehen, dann sanieren

Bestandsgebäude unterscheiden sich grundlegend von Neubauten. Technische Systeme wurden häufig über Jahre erweitert, verändert oder teilweise erneuert.

Bevor einzelne Anlagen ausgetauscht werden, sollte deshalb das bestehende Gesamtsystem verstanden werden.

So entsteht ein strukturiertes Bild der vorhandenen Gebäudetechnik.

Je nach Projekt betrachtet STENOVA unter anderem:

01

VORHANDENE PLÄNE & TECHNISCHE UNTERLAGEN

02

HEIZUNG, LÜFTUNG, KLIMA & SANITÄR

03

ENERGIEVERSORGUNG

04

VERBRAUCHSDATEN

05

ANLAGENZUSTAND & BETRIEBSWEISE

06

TECHNISCHE SCHNITTSTELLEN

07

NUTZER- & BETRIEBSANFORDERUNGEN

BEWERTUNG

Vom technischen Bestand zum konkreten Handlungsbedarf

01 BESTAND BEWERTEN

Bestehende Anlagen technisch bewerten

Nicht jede ältere Anlage muss automatisch ersetzt werden.

Entscheidend ist, welche Funktion sie erfüllt, in welchem Zustand sie sich befindet und wie sie mit anderen technischen Systemen zusammenspielt.

STENOVA bewertet den Bestand deshalb im Zusammenhang mit den zukünftigen Anforderungen des Gebäudes.

Dabei wird geklärt, welche Systeme grundsätzlich weiter genutzt werden können und wo technischer Handlungsbedarf besteht.

Das schafft eine bessere Grundlage für Investitionsentscheidungen als der isolierte Austausch einzelner Komponenten.

02 SCHWACHSTELLEN ERKENNEN

Schwachstellen und Handlungsbedarf erkennen

Eine Bestandsanalyse soll nicht nur dokumentieren, welche Technik vorhanden ist.

Sie soll zeigen, wo konkrete Probleme und Potenziale liegen.

Das können beispielsweise energetisch ungünstige Betriebsweisen, technische Einschränkungen, nicht optimal aufeinander abgestimmte Systeme oder zukünftiger Erneuerungsbedarf sein.

Aus diesen Erkenntnissen lässt sich ableiten, welche Bereiche genauer untersucht oder in einer Sanierungsplanung berücksichtigt werden sollten.

03 MASSNAHMEN PRIORISIEREN

Sanierungsmaßnahmen sinnvoll priorisieren

Bei größeren Bestandsgebäuden können mehrere Maßnahmen gleichzeitig sinnvoll erscheinen. Sie müssen jedoch nicht zwingend gleichzeitig umgesetzt werden.

STENOVA entwickelt auf Basis der Analyse eine technische Reihenfolge möglicher Sanierungsschritte.

Dabei werden Abhängigkeiten zwischen den Maßnahmen berücksichtigt.

Eine frühzeitige Priorisierung hilft zu vermeiden, dass eine kurzfristige Investition spätere technische Lösungen erschwert oder unnötig verteuert.

SANIERUNGSPFAD

Schrittweise Sanierung statt Einzelmaßnahmen ohne Gesamtbild

Gerade im Bestand ist eine schrittweise Modernisierung häufig sinnvoll.

Dafür braucht es jedoch ein technisches Zielbild.

Wenn beispielsweise zunächst eine einzelne Anlage ersetzt wird, sollte bereits berücksichtigt werden, welche Veränderungen später an Energieversorgung, Wärmeverteilung oder anderen Systemen geplant sind.

STENOVA betrachtet Sanierungsmaßnahmen deshalb nicht ausschließlich für den aktuellen Zeitpunkt. Auch mögliche spätere Schritte fließen in die technische Konzeption ein.

So können einzelne Maßnahmen aufeinander aufbauen.

EINZELNE MASSNAHMEN.
EIN GEMEINSAMES TECHNISCHES ZIELBILD.
01

HEUTIGER BESTAND

02

PRIORISIERTE SANIERUNG

03

SPÄTERE ENTWICKLUNG

WEITERENTWICKLUNG

Sanierung im Zusammenhang mit Energie und Versorgung denken

So wird aus einer kurzfristigen Sanierungsentscheidung ein technisch abgestimmter Entwicklungspfad.

01 ENERGIEVERBRAUCH

Energieverbrauch im Bestand berücksichtigen

Die Bestandsanalyse kann auch zeigen, wo energetische Potenziale bestehen.

Verbrauchsdaten, Betriebsweise und vorhandene technische Systeme liefern dafür wichtige Informationen.

Liegt der Schwerpunkt anschließend auf der Reduktion von Energieverbrauch oder Betriebskosten, können diese Potenziale in einer eigenen Energieoptimierung genauer untersucht werden.

BESTANDSANALYSE:
Was ist vorhanden und wo besteht Handlungsbedarf?

ENERGIEOPTIMIERUNG:
Wie lässt sich der bestehende Energieeinsatz verbessern?

02 DEKARBONISIERUNG

Sanierung und Dekarbonisierung zusammendenken

Eine anstehende Sanierung kann gleichzeitig die Möglichkeit schaffen, die zukünftige Energieversorgung neu zu betrachten.

Besonders relevant ist das, wenn fossile Energieträger reduziert oder ersetzt werden sollen.

Dann sollte bereits bei der Sanierungsplanung berücksichtigt werden, welche technischen Voraussetzungen spätere Dekarbonisierungsmaßnahmen benötigen.

Systemtemperaturen, Energiebedarf, bestehende Anlagen und mögliche Energiequellen können dabei eine Rolle spielen.

ANWENDUNGSBEREICHE

Bestandsanalyse für Industrie und kommunale Gebäude

Bei Industrieanlagen und kommunalen Gebäuden kommen zur klassischen Gebäudetechnik weitere Anforderungen hinzu.

In Produktionsbetrieben können beispielsweise Prozesswärme, Versorgungssicherheit und betriebliche Abläufe relevant sein.

Bei kommunalen und anderen größeren Bestandsgebäuden spielen langfristige Nutzung, Energiebedarf und die schrittweise Modernisierung bestehender Systeme eine wichtige Rolle.

STENOVA berücksichtigt diese Rahmenbedingungen bei der technischen Analyse und weiteren Planung.

01 PROZESSWÄRME

02 VERSORGUNGSSICHERHEIT

03 LANGFRISTIGE NUTZUNG

04 SCHRITTWEISE MODERNISIERUNG

VORGEHEN

So läuft eine Energieoptimierung ab.

01

Ausgangssituation erfassen

Gebäude, Anlagen, Energieversorgung und vorhandene Verbrauchsdaten betrachten.

02

Energieverbrauch analysieren

Untersuchen, wo Energie eingesetzt wird und welche technischen Systeme den Verbrauch wesentlich beeinflussen.

03

Potenziale identifizieren

Betriebsoptimierung, Systemtemperaturen, Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung und Veränderungen der Energieversorgung prüfen.

04

Technische Varianten entwickeln

Aus identifizierten Potenzialen konkrete technische Möglichkeiten entwickeln.

05

Varianten bewerten

Unterschiede hinsichtlich relevanter Kriterien nachvollziehbar gegenüberstellen.

06

Maßnahmen planen

Ausgewählte Maßnahmen technisch weiterentwickeln und in die erforderlichen Planungsphasen überführen.

TECHNISCHE MASSNAHMEN WEITERPLANEN

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Energieoptimierung

Nein. Zunächst wird geprüft, welche Potenziale in den bestehenden Systemen liegen. Je nach Ausgangslage können Veränderungen an Betriebsweise, Regelung, Systemtemperaturen oder der Nutzung vorhandener Energie relevant sein. Erst die Analyse zeigt, welche Maßnahmen technisch sinnvoll sind.
STENOVA untersucht abhängig vom Projekt insbesondere Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Regelungssysteme. Zusätzlich können Energieversorgung, Wärmerückgewinnung, Abwärme und die Einbindung erneuerbarer Energien berücksichtigt werden.
Vorhandene Abwärme kann eine nutzbare Energiequelle darstellen. Entscheidend ist, auf welchem Temperaturniveau sie verfügbar ist und ob sie technisch sinnvoll für andere Prozesse oder Versorgungssysteme eingesetzt werden kann.
Ja. Gerade bei Industrieobjekten können neben der Gebäudetechnik auch Prozesswärme, Energieverbrauch, Versorgungssicherheit und vorhandene Abwärme relevant sein. Die konkreten Möglichkeiten hängen von den technischen und betrieblichen Anforderungen des jeweiligen Standorts ab.
Energieoptimierung konzentriert sich darauf, den Energieeinsatz bestehender Systeme zu verbessern und Verbrauch zu reduzieren. Dekarbonisierung betrachtet darüber hinaus, wie fossile Energieträger reduziert oder ersetzt werden können. Beide Bereiche können aufeinander aufbauen.
IHR PROJEKT

Energiepotenziale technisch bewerten.

Wer Energieverbrauch und Betriebskosten nachhaltig reduzieren möchte, braucht zuerst Klarheit über die technischen Ursachen und realistischen Möglichkeiten.

STENOVA analysiert bestehende Systeme, entwickelt Optimierungsmaßnahmen und schafft eine nachvollziehbare Grundlage für weitere Investitions- und Planungsentscheidungen.

Telefon: 0677 63537129